Betriebliche Altersvorsorge

Betriebliche Altersvorsorge

Sichern Sie sich die hohen Steuervorteile für die  betriebliche Altersvorsorge, die das Sparen für das Alter immer lukrativer macht. Der Staat legt zu jedem selbst gesparten Euro über die betriebliche Vorsorge fast noch einen weiteren Euro dazu.

Welche Arten der betrieblichen Altersvorsorge gibt es?

Einige Durchführungswege ermöglichen einen echten Liquiditätsgewinn für das Unternehmen und den Arbeitnehmer. Die Direktversicherung, die als Entgeltumwandlung bezeichnet wird, Pensionskasse, Pensionsfonds, Direktzusage / Pensionszusage, Unterstützungskasse sowie Lebensarbeitszeitkonten zählen zu den renditeträchtigsten Formen der Altersvorsorge. Die Nettorenditen nach Steuern und Abgaben liegen noch über denen der ebenfalls vom Staat geförderten Riester- und Rürup-Produkten. Denn, wenn Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Staat gemeinsam etwas für die Vorsorge tun, springt am meisten dabei raus.

Zusätzlich profitieren Arbeitnehmer, wenn sich der Chef an ihrer Altersvorsorge beteiligt (Arbeitgeberfinanzierte bAV) – dann wächst der Renditevorsprung noch stärker.

Das Grundprinzip der betrieblichen Altersvorsorge

Seit dem 1. Januar 2002 hat jede(r) Arbeitnehmer(in) einen Anspruch darauf, Teile des Lohnes oder des Gehaltes in eine betriebliche Altersversorgung in Form einer Gehaltsumwandlung einzuzahlen . Sollte Ihr Arbeitgeber nicht bereits eine bAV anbieten, können Sie von der Möglichkeit Gebrauch machen und z.B. Weihnachts- oder Urlaubsgeld für die betriebliche Altersversorgung zu verwenden. Diesem Wunsch muss der Arbeitgeber im gesetzlich bestimmten Umfang nachkommen.

Steuerliche Förderung:

Für den Mitarbeiter ist ein Anlagebetrag von bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (im Jahr 2014: 2.856 Euro bzw. 238 Euro monatlich) lohnsteuerfrei (§ 3 Nr. 63 EStG). Dieser steuerfreie Betrag erhöht sich ggf. um 1.800 Euro jährlich, sofern in der Vergangenheit die Pauschalversteuerung (nach § 40b EStG) nicht in Anspruch genommen wird. Die Steuerfreiheit der Beiträge in der Ansparphase bewirkt die nachgelagerte Besteuerung der Leistungen in der Leistungsphase. Für viele Arbeitnehmer ist dies jedoch vorteilhaft, da sie im Ruhestand über weniger Einkommen und damit über einen niedrigeren Steuersatz.

Sozialversicherungsfreiheit:

Es besteht Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge von bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze.

Eine private Weiterführung der Direktversicherung ist nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen möglich.